Auf Einladung der Neuen Aargauer Bank (NAB) und des Gewerbeverein Rheinfelden (GVR) folgten neben knapp 130 weiteren Gäste auch unser Geschäftsführer Malte Commandeur und sein Kollege Martin Haas der Einladung zum NAB Wirtschaftsapero.

Quelle: Hans Berger - www.fricktal24.ch

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Auch die NAB nahm sich dem derzeit omnipräsenten Thema Industrie 4.0 an und bot mit den beiden Gästen Beat Dobmann vom Hightech Zentrum Aargau AG sowie Andreas Holzer, zwei kompetente Referenten auf. Während der Technologie- und Innovationsexperte Beat Dobmann versuchte ein gewisses Grundverständnis „Industrie 4.0“ und die Dringlichkeit einer Umsetzung zu erreichen, zeigte der CEO der Bardusch AG, Andreas Holzer, an praktischen Beispiel, wie die Bardusch AG Industrie 4.0 bereits umgesetzt hat.

Herr Dobmann nahm wohl bewusst die Rolle des „Mahners“ ein, um den Anwesenden die Dringlichkeit sich mit der vierten industriellen Revolution zu befassen, vor Augen zu führen. Er ging sogar soweit, dass das Menschenrecht „Recht auf Arbeit“ zur Makulatur werden würde. Anhand von weiteren Expertenmeinungen oder Umfragen, wurden weitere „Schocknachrichten“ aufgezeigt:

  • Prognose, dass bis 2025 vierzig Prozent der heutigen Fortune Global 500 Firmen auf Grund verpasstem Technologiewandel, verschwunden sind
  • Gemäss Ökonom Erik Brynjolfsson wird sich die Lohnschere weiter öffnen, der Mittelstand ausgehöhlt, und am Arbeitsmarkt gibt es „nur noch“ Unqualifizierte oder Hochqualifizierte
  • Gemäss Investor Albert Wenger „wird der digitale Wandel die Arbeitswelt nicht nur verändern, er wird sie pulverisieren. Der Mensch wird aber nicht überflüssig, er wird arbeitslos.“

Auch wenn die Prognosen unserer Meinung nach viel zu düster gemacht wurden, bleibt es unbestritten, dass man sich besser heute wie morgen mit dem Thema Industrie 4.0 befassen sollte. Es gilt einen wahren Kulturwandel zu vollziehen und bestehendes radikal zu hinterfragen, neue Geschäftsmodelle und -prozesse zu prüfen, die Mitarbeiterkompetenzen laufend zu entwickeln und Innovation zuzulassen.

In der ganzen Thematik muss man festhalten, dass getreu eines „altbekannten“ Werbespruchs für die Industrie 4.0 folgendes gilt: Nichts ist unmöglich!

Dies zeigte auch der Vortrag von Andreas Holzer, der aufzeigte, dass die Bardusch AG sich die digitalen Möglichkeiten bereits heute zu Nutzen macht. Auch getrieben vom Anspruch weiterhin der führende Schweizer Textildienstleister zu sein, investiert das Familienunternehmen bewusst in die Innovation und Verbesserung der bestehenden Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfung. Bereits heute ist der Produktionsprozess so digitalisiert, dass jedes Wäschestück registriert ist und somit vollständige LifeCycle entlang des gesamten Prozesses  zurückverfolgt und analysiert werden kann. Das Ganze inklusive Systemschnittstellen zu den Kunden, damit diese genau einsehen können, wo „ihr Textil“ derzeit im Prozess steht.

Quelle: Hans Berger - www.fricktal24.ch

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Im Anschluss an eine kurze Podiumsdiskussion, gab es nach diesen zum Teil schockierenden Szenarien viele spannende und angeregte Gespräche beim ausgiebigen Apéro riche im Gesundheitszentrum Fricktal.

Als innovativer und zukunftsorientierter Personaldienstleister, befassen wir uns intensiv mit dem Thema Industrie 4.0 und versuchen die kommenden Herausforderungen unserer Kunden in Bezug auf Arbeitsmarkt zu verstehen.

Wir sind der Überzeugung, dass es eine Verschiebung am Arbeitsmarkt geben wird, neue Berufsbilder entstehen werden und der Bedarf an gut ausgebildeten Spezialisten, die Businesskenntnisse und System- bzw. Prozessknowhow vereinen. Aber auch für die eigenen Dienstleistungen, versuchen wir zu verstehen, was wir tun können um innovative, neue Lösungen anbieten zu können.

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