Am Mittwoch, 16.11.2016 lud das Nuklearforum Schweiz zum Forumstreff ins Kernkraftwerk in Leibstadt und bot eine spannende „Reise nach Tschernobyl“.

 

Mit einer Filmvorführung «The Babushkas of Chernobyl» und einem spannenden Referat von Dr. Walter Rüegg «Eine Reise ins Innere von Tschernobyl» mit Einblicken von der Reise nach Tschernobyl und ins Innere der heutigen Sperrzone wurde der Abend vorab eines Aperos eingestimmt.

Es waren faszinierend Bilder und Eindrücke, die der preisgekrönte Dokumentarfilm über «The Babushkas of Chernobyl» zeigte.

Im Sperrgebiet von Tschernobyl lebt heute niemand mehr. Zumindest offiziell. Denn rund hundert Menschen, zumeist ältere Frauen, sind in die verlassenen Dörfer zurückgekehrt und leben dort als Selbstversorger. Ihre Nahrungsmittel und ihr Trinkwasser stammen ausnahmslos aus dem kontaminierten Gebiet rund um den havarierten Reaktor. Diese Menschen fürchten nicht die Strahlung, sondern die Evakuation und den Verlust Ihrer Heimat.

Im Film stehen drei betagte Frauen im Mittelpunkt, die ihr einsames Leben in der Evakuationszone von Tschernobyl höchstens mit ein paar Wissenschaftlern teilen. Zu Fragen wie „was belastet einen Menschen mehr? Radioaktivität in Wasser und Boden oder die erzwungene Umsiedlung weit weg von zu Hause?“, haben die Babushkas eine klare Meinung.

Bevor der Anlass mit einem Apero an dem die Anwesenden eifrig über ihre Eindrücke und die bevorstehende Abstimmung diskutierten schloss, referierte Dr. Walter Rüegg über seine Eindrücke und Einschätzungen anlässlich einer Reise ins Innere von Tschernobyl ab. Seine Präsentation hat er dem Nuklearforum freundlicherweise zur Verfügung gestellt:

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