Persaga unterstützte Schüler und Schülerinnen der Sekundarschule Rheinfelden bei der Vorbereitung für die bevorstehenden Bewerbungen für ihre Lehrstellen.

Alle Jahre wieder beginnt für viele Schüler und Schülerinnen der Ernst des Lebens und sie müssen sich zumeist auf die Suche nach Lehrstellen machen. Nebst den bereits vorhandenen Hilfestellungen für die Lehrvorbereitung für die Schüler und Schülerinnen von Seiten der Schule oder Institutionen wie ask!, haben wir dieses Jahr auch unseren Beitrag für einige Schüler der Sekundarschule in Rheinfelden leisten wollen.

So hat unser Geschäftsführer Malte Commandeur in mehreren Terminen die Schüler und Schülerinnen auf die wichtigsten Dinge bei einer Bewerbung aufmerksam gemacht, sowie auf die Tücken bei Interview vorbereitet – erst in Theorie und dann in kurzen fiktiven Vorstellungsgesprächen mit den Schülern.

Dabei ging es in erster Line auch darum den Schülern die Scheu vor den Gesprächen und den bohrenden Fragen zu nehmen, als auch das Bewusstsein zu schaffen, dass man selbst nicht nur Fragen stellen sollte, sondern sich bereits vorab intensiv  mit dem potentiellen Lehrberuf und -betrieb auseinander setzen sollte.

Selbstverständlich gelten die Tipps und Ratschläge nicht nur für Lehrlinge, sondern für jedermann.

So gilt natürlich für alle Bewerbenden:

  • Der Lebenslauf ist der erste Eindruck – Man hat nur die eine Chance
  • Gesamte Bewerbung ist das „Persönliches Schaufenster“
  • Ein Lebenslauf muss aussagekräftig sein
  • Erzählt „eure Geschichte“
  • Deshalb nicht zu wenig, sondern „relevante Informationen“ aufführen
  • Bewerbung im gängigen Office-Format
  • Anschreiben sollte individuell und zielgerichtet sein – Für jede Stelle neu/angepasst!

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Sollte man das erste Auswahlverfahren erfolgreich überstanden haben, gilt es natürlich sich auch entsprechend auf ein Interview/Bewerbungsgespräch vorzubereiten.

Aber was kommt da auf mich zu? Und welche Fragen darf ich stellen? Wie bereite ich mich vor?

Hier ein paar Hilfestellungen, die man auf jeden Fall beachten sollte:

  • Ein Bewerbungsgespräch dient der (Ausbildungs-)Firma um sich ein persönliches Bild vom Kandidaten zu machen und mehr über die Person zu erfahren.
  • Und um einen Eindruck zu bekommen, ob der potentielle Lehrling für die Stelle und den Betrieb passt
  • ABER es dient auch dem Kandidaten sich ein besseres und persönliches Bild über den Ausbildungsbetrieb und die Ausbildung zu machen
  • Vorbereitung ist das A und O und untermauert Interesse und Eignung
  • Informationen über die Firma einholen
  • Kenne deine Ansprechpartner im Gespräch
  • Pünktlich und passend gekleidet
  • Persönliche Begrüßung der Anwesenden mit ordentlichem Händedruck
  • Erst Platz nehmen nach Aufforderung
  • Aufrechtes Sitzen zeugt von Selbstbewusstsein, wie «ein Schluck Wasser in der Kurve» nicht!
  • Fragen wahrheitsgemäß, selbstbewusst und frei redend wiedergeben
  • Auch kritische Fragen selbstbewusst beantworten
  • Keine Angst Rückfragen zu stellen, wenn man etwas nicht ganz verstanden hat

Natürlich sind dies nur kleine Hilfestellungen, machen aber schon einen grossen Unterschied. Man erlebt es sehr oft, dass Kandidaten und Kandidatinnen sich nicht intensiv „mir ihrem persönlichem Schaufenster“ auseinander gesetzt haben und sich entsprechend in einem Gespräch schlecht verkaufen. Dies ist bei dem wachsenden Kampf auf dem Arbeits- und Lehrstellenmarkt natürlich fatal.

Von daher hoffen wir, den 13. bis 15. Jährigen der Sekundarschule Rheinfelden etwas mit auf den Weg gegeben zu haben, um besser vorbereitet den Lehrlingsmarkt zu betreten.

Wir danken allen Schülern für die Mitarbeit und die spannenden Gesprächen, und wünschen bereits viel Erfolg bei der Suche nach der Wunschlehre!

Noch mehr Details über die Tücken einer richtigen Bewerbungen, sowie die Bedeutung der richtigen Vorbereitung für ein Interview hier für Euch:

 

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